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Aktuelle Einsätze finden Sie hier: Einsätze 2012►

 

 

13.12.2011

Dienstplan für 2012 veröffentlicht

 

Unter der Rubrik "Wir über uns" - "Dienstplan" kann der aktuelle Dienstplan gedownloadet werden.

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19.11.2011

Kameradschaftsabend 2011

Der diesjährige Kameradschaftsabend der Gau-Algesheimer Feuerwehr am Samstag, 19.11.2011, wurde wieder dazu genutzt um Beförderungen und Ehrungen im Kreis der Gau-Algesheimer Wehr durchzuführen.

 

Zum Anfang wurde die Feuerwehrleute mit Ihren Partnern und die Gäste von Wehrführer Quirin Ewen begrüßt. Wehrführer Ewen freute sich sehr, dass alle so zahlreich erschienen waren um gemeinsam diesen Abend zu feiern, der bei der Gau-Algesheimer Feuerwehr schon eine lange Tradition hat. Nach einem besonders guten Essen, für das sich der Radsportverein verantwortlich zeigte, genauso wie für die Dekoration der Radsporthalle, begannen der Verbandsgemeindebürgermeister Dieter Link und Wehrleiter Wolfgang Mauer mit der Beförderung junger Kameraden zum Feuerwehrmann. Nach bestandenem Grundlehrgang dürfen sich nun Fabian Fleischmann, Yannick Georges, Tobias Grieb, Harald Rauch, Sebastian Weise und Martin Gerharz Feuerwehrmann nennen. Zur Hauptfeuerwehrfrau wurde Simone Hellmeister befördert. Zum stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart wurde Christoph Keller ernannt, der sich hiermit nun auch für die Ausbildung der Jugendlichen verantwortlich zeichnet.

 

Nach 43 Jahren aktiver Dienstzeit wurde Heinrich Hellmeister aus dem aktiven Dienst entlassen und in den Kreis der Alters-und Ehrenabteilung aufgenommen. Zuletzt hatte Hellmeister, der leidenschaftlich alles über die Feuerwehr sammelt, eine Ausstellung zum Jubiläum der Wehr organisiert. Auch Stadtbürgermeister Dieter Faust überbrachte die Grüße der Stadt und bestätigte, dass man sich immer auf die Feuerwehr verlassen kann.

 

Eine kurze Pause wurde mit leckeren Süsspeisen versüßt bevor dann Thomas Orlob von Bürgermeister Linck das Silberne Feuerwehrehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr bekam. Anschließend nahm der Leitende staatliche Beamte Manfred Heinisch, der in Vertretung für den Landrat nach Gau-Algesheim gekommen war, zusammen mit dem stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur Michael März, die Ehrung von Michael Gerharz vor. Gerharz bekam das Goldene Feuerwehrehrenzeichen für 35 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr verliehen.

 

Eine Diashow vom Freundschaftsfest, das im Juni dieses Jahres in Bischofsmais (Bayern) stattfand, wurde im Anschluss an den offiziellen Teil gezeigt und von Stadtbürgermeister Dieter Faust kommentiert. Anlass zu diesem Fest war der Partnerschaftsvertrag zwischen beiden Gemeinden, der durch die Freundschaft der Feuerwehren Hochdorf und Gau-Algesheim entstanden war und bereits seit über 35 Jahren besteht.

 

Einen Rückblick, mit einem Video von Volker Dengler, auf einen Kameradschaftsabend aus dem Jahre 1991 zeigte eine Inszenierung durch Feuerwehrkameraden des berühmten Ballettanzes Schwanensee und ließ den diesjährigen Kameradschaftsabend ausklingen.

 

 

Foto: Franz Vogt

 

Diashow►

 

 

 


 

 

19.10.2011

Glücksbringer bringt Geschenk mit

Normalerweise bringt ein Schornsteinfeger Glück, doch beim letzten Schulungsabend der Freiwilligen Feuerwehr Gau-Algesheim brachte dieser auch gleich ein Geschenk mit.

 

Markus Mehlem, Bezirksschornsteinfegermeister in einem Teilgebiet von Gau-Algesheim, nutzte die Gelegenheit und spendete der Wehr für Ihren Kehrwerkzeugsatz eine Fallgranate mit Meiselspitze. Dieses nützliche Werkzeug wird bei einem Schornsteinbrand dazu genutzt den in Brand geratenen Glanzruß an der Schornsteinwand aufzubrechen um so einer Verstopfung des Kamins entgegenzuwirken. Natürlich wurde der neue Ausrüstungsgegenstand dankend von Quirin Ewen, dem Wehrführer der Gau-Algesheimer Wehr, entgegengenommen und gleich verladen.

 

Aber nicht nur zur Übergabe der Fallgranate war der Schornsteinfegermeister nach Gau-Algesheim gekommen. Er erläuterte auch gleich die verschiedenen Arten von Kaminen, die richtigen Brennstoffe und den richtigen Umgang mit dem Kehrwerkzeug bei einem Schornsteinbrand. Anhand von beeindruckenden Bildern zeigte er einige Beispiele für falsch installierte Feuerstätten und deren Ergebnisse auf.

 

Da der Schornsteinfeger auch für den vorbeugenden Brandschutz zuständig ist verwies Herr Mehlem auch gleich nochmals auf die Landesbauordnung mit dem Hinweis zum Anbringen eines Rauchmelders. Täglich stellt er fest, dass viele Häuser noch immer nicht mit diesem Lebensretter ausgestattet sind. Diese sind allerdings in Rheinland-Pfalz ab Mitte Juli 2012 auch in Altbauten Pflicht. Bei Fragen finden Sie weitere Informationen auf der Internetseite www.rheinhessenfeger.de 

 

 

Wehrführer Quirin Ewen nimmt dankend die neue Fallgranate vom Bezirksschornsteinfeger Markus Mehlem entgegen.

 

Wehrführer Quirin Ewen nimmt dankend die neue

Fallgranate vom Bezirksschornsteinfegermeister

Markus Mehlem entgegen.

 

Flyer zum Thema Rauchmelder (pdf, 273kb)► 


24.09.2011

Nachtübung der Feuerwehren Bingen und
Gau-Algesheim: Brand in Regionalbahn - Zugunglück mit 35 Verletzten

 

Eine Regionalbahn ist in der Nacht von Freitag auf Samstag um 02:10 Uhr gerade am Bahnhof Ockenheim vorbeigefahren, da beginnt es im Zug plötzlich zu brennen. 35 Personen sind zum Teil schwer verletzt. Kurze Zeit später ist die Feuerwehr, der Rettungsdienst und der Notfallmanager der Bahn vor Ort. Zum Glück war dieses Szenario nur eine Übung der Feuerwehren Bingen und Gau-Algesheim mit der Unterstützung der Deutschen Bahn AG. Diese musste auf Grund der notwendigen Sperrung der Bahnstrecke in den Nachtstunden durchgeführt werden.

 

Ausgangslage für die Feuerwehren war ein Motorbrand in der Regionalbahn. Das Feuer hatte bereits auf den Innenraum übergegriffen und den Zug komplett verraucht. Schon auf der Anfahrt war dank der sehr gelungenen Übungsdarstellung der Feuerwehr Ingelheim das Feuer schon von weitem zu sehen. Für die bis dahin alarmierten Feuerwehren aus Ockenheim und Gau-Algesheim war sofort klar, dass die Kräfte nicht ausreichten. Somit wurde vom Einsatzleiter der Alarm für die Feuerwehren Appenheim, Bingen-Stadt, Bingen-Gaulsheim, Bingen-Dromersheim, die Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes und weiterer Facheinheiten erhöht.

 

Innerhalb kürzester Zeit konnten die ersten Verletzten aus den verrauchten Wagen gerettet und versorgt werden. Die Einsatzstelle wurde in zwei Einsatzabschnitte der Feuerwehr eingeteilt, deren Leitung Marco Umlauf, Wehrleiter der Feuerwehr Bingen, und Quirin Ewen, Wehrführer der Feuerwehr Gau-Algesheim, inne hatten. Ein dritter Abschnitt war für die Versorgung und Betreuung der Verletzten zuständig, er wurde vom Rettungsdienst geführt. Die Gesamteinsatzleitung hatte Christian Klein, stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Gau-Algesheim, als Einsatzleiter übernommen. Hierzu stellte die Feuerwehr Ingelheim auch den in dieser Einsatzgröße unbedingt benötigten Einsatzleitwagen 2, des Kreises Mainz-Bingen, mit Personal zur Verfügung, um die Einsatzleitung zu unterstützen. Hierbei wurden ca. 120 Einsatzkräfte mit 29 Fahrzeugen koordiniert.

 

Die Verletzten, die zum Großteil von Mitgliedern der Jugendfeuerwehren Bingen, Ockenheim und Gau-Algesheim gespielt wurden, machten ihre Darstellung sehr gut. So galt es nicht nur Verbrennungen, offene Knochenbrüche, Prellungen und Schocks zu versorgen, sondern auch eine hochschwangere Frau, die noch an der Einsatzstelle Zwillinge zur Welt brachte. Besonders realistisch waren die Verletzten zuvor von den Mitgliedern des Ortsverbandes des Deutschen Roten Kreuzes in Gau-Algesheim geschminkt und eingewiesen worden.

 

Bei einem gemeinsamen Frühstück, um 05:00 Uhr, mit Streuselkuchen, Weck und Worscht am Sportlerheim in Ockenheim, das die dortige Feuerwehr organisiert hatte, stärkte man sich dann von den Strapazen der Übung. Immerhin mussten die Verletzten mit Tragen nicht nur aus dem Zug gehoben, sondern auch noch vom Bahndamm herunter getragen werden, bevor sie dann von dem bereitstehendem Rettungsdienst versorgt werden konnten.

 

Die Vorbereitungen und Planungen für diese Übung wurden federführend von Marco Umlauf, Wolfgang Mauer und Christian Klein vorangetrieben. Begonnen haben diese schon vor über 8 Monaten, am Ende zählte das Team fast 15 Personen. Sehr viel Unterstützung leistete hier von Seiten der Bahn Mathias Huber, der auch in diesem Bereich als Notfallmanager tätig ist. Am Ende der Übung waren sich alle einig, dass die Wehren durch ihre gute Ausbildung sehr gut auch auf eine Schadenslage mit diesem Ausmaß ausgebildet und vorbereitet sind und dass gerade die Zusammenarbeit von mehreren Wehren immer wichtiger für den Feuerwehralltag ist. Gerade in den letzten Jahren funktioniert die Zusammenarbeit der Wehren Ingelheim, Bingen und Gau-Algesheim sehr vorbildlich. Dies wurde auch schon vom Binger Wehrleiter Marco Umlauf als „Gau-Bingelheimer- Lösung“ bezeichnet.

 

Eine ausführliche Nachbesprechung mit den Beobachtern (Kreisfeuerwehrinspekteure, Leitender Notarzt und Organisatorischer Leiter) dieser Übung wird in den nächsten Wochen erfolgen. Auch der Verbandsgemeindebürgermeister Dieter Linck informierte sich in der Nacht vor Ort über den Übungsablauf.

 

   

 

Pressemeldung mit Bildern 

Fotoshow

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